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Rettungssport

Finale der DLRG Trophy: Rettungsschwimmer suchen Entscheidung am Stoteler See

Veröffentlicht: 27.08.2026
Autor: Asli Yörükoglu
Die DLRG Trophy geht in die entscheidende Phase. Foto: Joel Krühler

Bad Nenndorf/Loxstedt-Stotel. Am Samstag (5. September) veranstaltet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Finale der dreiteiligen Wettkampfserie DLRG Trophy in Loxstedt-Stotel. Nach dem Auftakt am Sander See in Sande und dem zweiten Wettbewerb im Ostseebad Prerow fällt nun am Stoteler See die Entscheidung über den Gesamtsieg. Zum Abschluss empfängt die DLRG Ortsgruppe Hagen im Bremischen als Ausrichter rund 160 Rettungssportler. Insgesamt sind 21 Vereine aus acht Bundesländern vertreten.

Die DLRG Gelsenkirchen-Buer geht als bestplatziertes Team in den entscheidenden Wettbewerb. Nach zwei von drei Veranstaltungen kommt das Team auf insgesamt 795 Punkte. Dahinter folgt mit der DLRG Harsewinkel (727 Punkte) ein weiteres Team aus Nordrhein-Westfalen. Damit ist der Gesamtsieg noch nicht entschieden. Auch die Vergabe um den dritten Platz ist noch offen und knapp umkämpft. Die DLRG Lüneburg liegt mit 605 Punkten nur einen Zähler vor der DLRG Halle-Saalekreis. Die Niedersachsen gingen als Titelverteidiger in die diesjährige Trophy.

So verliefen die ersten Wettbewerbe

Beim Auftakt am 20. Juni in Sande (Niedersachsen) setzte sich Harsewinkel vor Gelsenkirchen-Buer und Lüneburg durch. Am Erfolg der Westfalen waren maßgeblich Henrik Dicke und Craig McClymont beteiligt, die sich jeweils einen Einzelsieg holten. Auch Lea Pauls aus Schwerte überzeugte mit zwei Siegen. Anna-Fiona Volz von der DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt entschied sogar drei Einzelwettbewerbe für sich.

Beim zweiten Wettbewerb am 1. August im Ostseebad Prerow (Mecklenburg-Vorpommern) sammelte Janka Krohn allein mit drei Einzelsiegen zahlreiche Punkte für die Rettungsschwimmer aus Gelsenkirchen. Bei den Männern sorgte Craig McClymont mit zwei Siegen dafür, dass Harsewinkel vor dem Finale in Schlagdistanz bleibt.

Olympische Wettbewerbe der Zukunft?

Beim Wettkampfprogramm der DLRG Trophy treten Frauen und Männer bei allen drei Veranstaltungen in fünf Einzel- und drei Mannschaftsdisziplinen an Land und im Wasser gegeneinander an. Die anspruchsvollste Disziplin heißt Oceanman beziehungsweise Oceanwoman: ein Triathlon aus Schwimmen sowie Rennen mit Rettungskajak und Rettungsbrett. Diese Disziplin könnte wie auch die gemischte Ocean-Staffel bald zum Programm der Olympischen Spiele gehören.

Der in Australien populäre Rettungssport soll nach dem Willen des Weltverbandes der Wasserrettungsorganisationen, der International Lifesaving Federation, 2032 bei den Spielen in Brisbane vertreten sein. Die DLRG unterstützt die aussichtsreiche Initiative und rechnet mit einer Entscheidung noch in diesem Jahr.

Der Wettkampf am Stoteler See beginnt um 8 Uhr in Loxstedt-Stotel. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Wettbewerbe vor Ort zu verfolgen und die Teams bis zur Siegerehrung am frühen Abend anzufeuern. 

Ergebnisse, Bilder und weitere Informationen zur DLRG Trophy gibt es unter dlrg.de/trophy. Darüber hinaus berichtet die DLRG auf Facebook und Instagram (@dlrgrettungssport).

 

Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.

 

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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